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Mentoring-Programm des Landesverbandes Baden-Württemberg


Bewerbungen für den Zyklus 2021-2023 - Bewerbungsfrist für Mentorinnen und Mentoren wird bis 31. März 2021 verlängert!

Ab 1. November bis einschließlich 31. März 2021 nehmen wir wieder Bewerbungen für das Mentoring-Programm des BDÜ-Landesverbands Baden-Württemberg e.V. entgegen. Die Rekordzahl von 12 neuen aktiven Tandems im Zyklus 2019-2021 bestätigt uns darin, dass das Programm sowohl für Branchenneulinge als auch erfahrene „alte Hasen“ eine große Bereicherung darstellt.

Stimmen aus dem Mentoring-Programm

Feedback eines Mentors, Zyklus 2015-2017

„Mentoring ist eine prima Sache, beide lernen und profitieren, denn auch die Mentees haben Erfahrung – nur eben anderer Art!“

Feedback eines Mentors, Zyklus 2018-2020

„Erfahrungsaustausch unter KollegInnen ist immer interessant. Außerdem macht es mir Spaß, mein Wissen weiterzugeben.“

Feedback eines Mentors, Zyklus 2017-2019

„Ein gutes Programm, das Spaß macht, und von dem man auch als Mentor profitieren kann. Der Zeitaufwand ist insgesamt überschaubar und sollte niemanden abschrecken.“

Feedback einer Mentee, Zyklus 2017-2019

„Ein großartiges Programm. Gerade in der Anfangsphase der Selbstständigkeit ist es goldwert, bei Fragen einen direkten Ansprechpartner zu haben. Bei anderen Kollegen ist die Hemmschwelle dann doch wesentlich höher. Man will ja niemanden mit seinen Fragen „nerven“.“

Neugierig geworden?

Sie sind schon 5 Jahre als Übersetzer/in bzw. Dolmetscher/in tätig und haben Lust, ein Ehrenamt zu übernehmen und sich mit Kollegen zu vernetzen? Oder sind Sie Berufseinsteiger/in auf der Suche nach ein wenig Unterstützung in der beruflichen Anfangsphase? Dann bewerben Sie sich jetzt! Genauere Informationen gibt’s hier im Infoblatt.

Ab dem 1. November 2020 nehmen wir für den Zyklus 2021-2023 wieder Ihre Bewerbungen entgegen. Bei Fragen stehen wir gerne unter folgender E-Mail-Adresse zur Verfügung: bw.mentoringbduede.

Bitte füllen Sie den Bewerbungsbogen für Mentor/innen aufgrund der besseren Lesbarkeit direkt am PC aus und senden Sie uns diesen gemeinsam mit der unterschriebenen, gescannten Einverständniserklärungen für die Verarbeitung von Daten und Fotos per E-Mail zu.

Nach der Bewerbungsphase bilden wir geeignete Paare (möglichst unter Berücksichtigung der Wunschangaben der Bewerber). Die Mentoring-Vereinbarung wird erst ausgefüllt, wenn wir passende Tandempartner gefunden haben.

Der Mentoring-Gedanke

Aller Anfang ist schwer – so auch der Start in die eigene Selbstständigkeit. Um vermeidbaren Fehlern bei der Abwicklung erster Aufträge, bei Kundenkontakten, in der Preisgestaltung und ähnlichem wirkungsvoll zu begegnen, werden Existenzgründer/innen über zwei Jahre hinweg von erfahrenen Übersetzer/innen und Dolmetscher/innen begleitet und unterstützt. Die „alten Hasen“ fungieren dabei als Ratgeber, die Wissen aus ihrem langjährigen Berufsalltag weitergeben; die gemeinsame Bearbeitung von Aufträgen ist möglich, aber nicht die Regel.

Bei der Gestaltung der Zusammenarbeit sind die Zweierteams aus Mentor/in und Mentee frei, d. h. von privaten Treffen über gemeinsame Besuche von Regionalgruppen-Stammtischen bis hin zum Austausch via E-Mail und Telefon ist alles möglich.

Die Mentoren/innen
... sind Mitglied im BDÜ-Landesverband Baden-Württemberg und seit mindestens 5 Jahren freiberuflich als Dolmetscher/in oder Übersetzer/in tätig. Zudem sind sie gerne bereit, Wissen und Erfahrung aus der Selbständigkeit mit Anfänger/innen zu teilen und eigene Meinungen und Einschätzungen weiterzugeben.

Die Mentees
... sind ebenfalls Mitglied im BDÜ-Landesverband Baden-Württemberg und zum Zeitpunkt des Programmstarts seit mindestens 4 Monaten und maximal 3 Jahren freiberuflich tätig. Sie haben den Wunsch, Hilfe und Tipps für den Einstieg in die Selbständigkeit zu erhalten, sind kritikfähig und kontaktieren den Mentor aktiv bei Problemen und Fragen.

Die Rolle des Verbands
Der Verband bringt geeignete Tandems zusammen, unterstützt das Mentoring-Programm ideell und stellt ein eigenes Budget bereit, aus dem zwei gemeinsame Fortbildungen von Mentor/in und Mentee während der zweijährigen Laufzeit bezuschusst werden.

Zum Ablauf des Mentoring-Programms

Ein Beispiel für den Ablauf des Mentorings beschrieb unsere ehemalige Mitgliederzeitschrift BW polyglott schon 2012. Den Artikel können Sie hier im PDF-Format herunterladen.

Austausch über alle Kanäle – Kurzinterview mit einer Mentee

Um nach den ersten sechs Monaten ein Zwischenfeedback einzuholen, hat das Mentoring-Team eine Mentee zu ihren bisherigen Erfahrungen befragt. Hier die ersten Eindrücke:

Wie sind eure Kontakte in den ersten sechs Monaten verlaufen?

Meine Mentorin und ich haben uns bisher einmal zu zweit getroffen, um uns kennenzulernen und die Zusammenarbeit zu besprechen. Das war an der JMV leider nicht möglich gewesen.Seither haben wir mehrere Male telefoniert, bevorzugen aber beide den E-Mail-Kontakt, da dieser uns beiden erlaubt, je nach Kapazität zu kommunizieren.Des Weiteren sehen wir uns regelmäßig auf den Stammtischen unserer Regionalgruppe – die regionale Nähe ist hier ein großer Vorteil.

Wie sieht die konkrete Zusammenarbeit aus?

Wenn ich akut bei einem Auftrag Fragen habe, dann kann ich meine Mentorin immer per E-Mail um Rat fragen und bekomme spätestens nach ein paar Stunden eine Antwort mit ihrer Einschätzung/ihrem Rat etc.Zudem hat sie mir ausführlichst berichtet, wie sie selbst ihre Freiberuflichkeit begonnen hat, also wie ihre Ausgangssituation war, was ihr besonders wichtig war, welches ihre ersten Schritte waren. Sie hat mir viele praktische Tipps gegeben in Hinblick auf die ersten wichtigen Schritte, vor allem für die Kundenakquise. Schließlich hat sie mir noch dargelegt, wie und mit welchen Mitteln sie heute vornehmlich arbeitet.

Hast Du auch außerhalb Deines Teams Kontakt zu anderen Paarungen?

Ja, ich kenne eine Mentee noch aus Studienzeiten, und so hat es sich ergeben, dass ich auch regelmäßigen E-Mail-Kontakt mit ihrer Mentorin habe. Sie ist „Legal Translator“ und hat stets wunderbare Tipps für Vertragsübersetzungen, auf die ich mich gerade spezialisiere(n möchte...).Wir versuchen auch schon seit einiger Zeit ein Treffen zu dritt hinzubekommen, aber das ist wirklich eine Herausforderung, denn wir sind alle beruflich eingespannt, haben unterschiedlichste Wohnorte und Familie – das will unter einen Hut gebracht werden...Ich bin wirklich neugierig zu erfahren, wie die anderen Teams ihre Zusammenarbeit und die Treffen gestalten und dies neben dem Alltag hinbekommen. Ich persönlich finde die regelmäßigen, persönlichen Treffen absolut wichtig, ganz einfach weil sie die Beziehung stärken, aber sie sind, zumindest für mich, stets mit Aufwand und Stress verbunden.

Welche Zwischenbilanz ziehst Du nach dem ersten halben Jahr?

Für mich ist die Teilnahme an dem Mentoring-Programm absolut gewinnbringend. Durch die vielen und unterschiedlichsten Kontakte, die ich bisher knüpfen konnte, bin ich viel stärker in die Übersetzerbranche hineingewachsen und fühle mich selbst als ein Teil davon. Zuvor war ich in dieser Hinsicht eher „isoliert“. Der Kontakt zu meiner Mentorin und das Wissen, dass ich mit allen Fragen zu ihr kommen kann, stärkt mir den Rücken und macht mich selbstbewusster. Das führt wiederum dazu, dass ich gar nicht so viele Fragen stelle, sondern einfach selber mache. Aber auch jeder einzelne Ratschlag brachte mich weiter. Nicht, dass ich sie alle stets befolgt hätte, da muss man einfach selektieren, was für einen persönlich passt, aber sie bringen einem immer neue Anregungen und Impulse. Vielen Dank an meine Mentorin und das Mentoring-Team!

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