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Forum Deutsche Sprache in Mannheim

In Mannheim entsteht mit dem Forum Deutsche Sprache ein bundesweit einzigartiger Ort, der Sprache auf interaktive und anschauliche Weise erlebbar machen soll. Das neue Forum widmet sich nicht nur der deutschen Sprache, sondern greift auch Themen wie Mehrsprachigkeit, Sprachbiografien und sprachliche Vielfalt auf. Für den BDÜ Baden-Württemberg ist klar: Wo Sprache im Mittelpunkt steht, sollten auch die Berufe vertreten sein, die täglich mit ihr arbeiten.

Den Anstoß gab unsere Vorsitzende Barbara Sabel, die durch einen Zeitungsbericht auf das Projekt aufmerksam wurde. Sie nahm Kontakt mit den Verantwortlichen auf und holte die literarischen Übersetzer:innen (VdÜ) mit an Bord. Am 1. Juli 2026 fand ein erstes gemeinsames Online-Brainstorming statt. 

Nach einer Einführung in das Projekt wurden die geplanten Ausstellungskonzepte vorgestellt. Besonders überzeugte die Idee, Besucher durch zahlreiche Mitmach-Stationen aktiv an sprachliche Themen heranzuführen und Sprache unmittelbar erfahrbar zu machen.

Im anschließenden Austausch wurden bereits zahlreiche mögliche Anknüpfungspunkte für eine Zusammenarbeit diskutiert. Aus Sicht des BDÜ könnte unter anderem die Bedeutung der Sprachbranche für Wirtschaft und internationalen Handel sichtbar gemacht werden. Ebenso entstand die Idee, den Hieronymustag künftig mit einer jährlichen Sonderaktion im Forum zu verbinden und dabei wechselnde Aspekte des Übersetzens und Dolmetschens in den Mittelpunkt zu stellen. Diese Überlegung stieß auf großes Interesse, da sie gut zu den zeitgleich in Mannheim stattfindenden „Einandertagen“ passen könnte, die den interkulturellen Austausch fördern.

Ein weiterer wichtiger Aspekt war die Frage, wie sich die Arbeit von Übersetzern und Dolmetschern für das Publikum anschaulich vermitteln lässt. 

Am Ende des Treffens waren sich alle Beteiligten einig, dass das Forum Deutsche Sprache vielfältige Möglichkeiten für eine Zusammenarbeit mit BDÜ und den diversen Gremien im Bereich Literarisches Übersetzen bietet. Welche Formate und Projekte daraus entstehen, wird in den kommenden Gesprächen konkretisiert. Barbara Sabel wird den Austausch für den BDÜ Baden-Württemberg weiterführen und die bereits gesammelten Ideen des Verbands in die weiteren Planungen einbringen.


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BW

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