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Forschen Sie mit!

Auf diesen Seiten sollen künftig nicht nur Eckdaten stehen, sondern hier soll Platz sein für die Höhepunkte der Verbandsgeschichte, für Anekdoten und Bilder. Dazu brauchen wir Ihre Hilfe!

Derzeit sammeln wir noch Daten und auch altes Bildmaterial. Wenn Sie sich früher für den BDÜ engagiert haben, und noch eine Geschichte zu erzählen haben, uns mit Bildmaterial von BDÜ-Ereignissen früherer Tage versorgen können (und uns erlauben, es hier zu veröffentlichen), oder noch wissen, mit welcher technischen Ausstattung eine Übersetzerin 1970 gearbeitet hat, dann schreiben Sie uns!

Bitte wenden Sie sich ggf. per E-Mail oder Post an die Geschäftsstelle.

Über 60 Jahre voller Einsatz für die Anliegen von Dolmetschern und Übersetzern

Unser Landesverband wurde am 5. Juli 1950 in Stuttgart unter dem Namen „Landesverband der Dolmetscher, Übersetzer und Fremdsprachenlehrer in Baden-Württemberg“ gegründet. Gründungsmitglieder waren unter anderem Hanns Dierssen, auch Mitbegründer des Landesverbandes Bayern und des Sprachen- und Dolmetscherinstituts (SDI) in München, Dr. Wolf Friedrich aus Karlsruhe und Robert Möller, ein Fremdsprachenbuchhändler aus Stuttgart, dessen Kundenkartei den Grundstock der Mitglieder lieferte.

Am 20. August 1950 wurde der Dachverband unter dem Namen „Deutscher Dolmetscher-Bund“ mit den Landesverbänden Bayern, Hessen, Bremen und Baden-Württemberg als den ersten Mitgliedern gegründet.

Einen Meilenstein der Verbandsgeschichte stellt die Anerkennung des Berufes als freier Beruf im Jahr 1960 dar, den Dr. Julius Wünsche (Vorsitzender des Landesverbandes von 1960 – 1966 und Vizepräsident des BDÜ von 1955 – 1960) erreichen konnte. Dies führte auch zu einer Verbesserung der rechtlichen und sozialen Stellung der Übersetzer und Dolmetscher und der Organisation des Berufsstandes.

Auch die Norm „DIN 2345 Übersetzungsaufträge“ geht auf eine Initiative des Landesverbands zurück. Sie ist Vorläufer der „DIN EN 15038 Übersetzungs-Dienstleistungen – Dienstleistungsanforderungen“, die wiederum bald durch die DIN EN ISO 17100 Übersetzungsdienstleistungen – Anforderungen an Übersetzungsdienstleistungen“ ersetzt werden wird.

1998 hatte die Verbandsarbeit bereits einen Umfang angenommen, der die Einstellung einer Geschäftsstellenleitung in Festanstellung erforderte und 2001 zog die Geschäftsstelle dann in eigene Räume in Karlsruhe. In diese Zeit fällt auch die aktive und erfolgreiche Lobbyarbeit des Landesverbandes, als 1999 mit der Erweiterung des Gesetzes zur Scheinselbständigkeit plötzlich viele freiberufliche Übersetzer und Dolmetscher in den Verdacht der Scheinselbständigkeit gerieten.

In der Zeit von 2004 – 2010 bringen die Grünen auf Betreiben des Landesverbandes im Landtag eine Anfrage ein, inwieweit für behördlich notwendige Übersetzungsdienstleistungen ausschließlich Dolmetscher mit nachgewiesenen Qualifikationen herangezogen werden und ob diese nach gängigen Tarifen gemäß dem JVEG vergütet werden.

2010 – 2014 werden Webinare als neues Fortbildungsformat zuerst in Baden-Württemberg eingeführt. Diese werden inzwischen unter dem Dach des Bundesverbandes weiter geführt. Auch der Start eines eigenen Mentoringprogramms zur Förderung von Berufsanfängern fällt in diese Zeit und hat sich bisher als sehr erfolgreich erwiesen.

Seit 2013 besteht eine Kooperation mit dem Institut für Übersetzen und Dolmetschen (IÜD) der Universität Heidelberg, die unter anderem ein Seminarangebot mit einem kostenlosen Kontingent für Studierende umfasst.

2015 zog die Geschäftsstelle in größere Räumlichkeiten, so dass dort nun auch Seminare durchgeführt werden können. Unter anderem stellt der Landesverband seinen Seminarraum auch für die Qualifizierung von Laiendolmetschern im Rahmen der Flüchtlingsbetreuung zur Verfügung, die vom Bundesverband organisiert wird.

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BW

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