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Mentoring-Programm des Landesverbandes Baden-Württemberg

Ich bin ein Mentee, willst du mein Mentor sein?

Mit der Jahresmitgliederversammlung am 6. Mai 2017 startet der sechste Zyklus 2017–2019 des Mentoring-Programms. Auch in diesem Jahr haben sich zahlreiche Mentees beworben, die nun auf ihr passendes Gegenstück warten.

Um wieder möglichst allen Bewerbern eine Teilnahme zu ermöglichen, wird die Bewerbungsfrist ausschließlich für Mentorinnen und Mentoren bis zum 25.03.2017 verlängert. Informationen und die Bewerbungsbögen finden sich weiter unten – im Namen der Mentees schon jetzt herzlichen Dank!

Das sagen unsere Mentees

Wertvolle Begleitung

„Das Mentoring-Programm ist mir sehr wichtig, da ich als Existenzgründerin immer das Gefühl habe, dass mir ein Partner für alle Fragen zur Seite steht, der mir gerne bei allen Fragen hilft und mir wertvolle Tipps mit auf den Weg geben kann.”

Mentee, Zyklus 2012–2014

Viel mehr als erwartet

„Die Arbeit mit meinem Mentor hat mir viel mehr geboten, als das was ich erwartet hätte, ... Er hat mir ganz wichtige Grundlagen gegeben, damit ich das Fundament meiner Freiberuflichkeit bauen kann.”

Mentee, Zyklus 2013–2015

Seminar „Work-Life-Balance”

„Mir sind einige Dinge bewusst geworden, auf die ich vorher gar nie so geachtet hatte bzw. die man zwar irgendwie wahrgenommen hatte, aber nicht als Reaktion des Körpers auf eine Stresssituation. Ich glaube, dass mir das Seminar geholfen hat, einige Dinge und auch bestimmte ‚Alarmsignale‘ bewusster wahrzunehmen und in arbeitsintensiven Phasen besser auf meinen Körper zu hören und damit die Balance wiederherzustellen, die uns hilft, nicht nur besser mit Stress fertig zu werden, sondern auch langfristig leistungsfähig zu bleiben, ohne dabei unsere mentalen und körperlichen Ressourcen zu überlasten.”

Feedback eines Mentee zum programmspezifischen Seminar „Work-Life-Balance

Neugierig geworden?

Sie sind am Mentoring-Programm interessiert und möchten mehr erfahren? Im Infoblatt finden Sie detaillierte Informationen zum Programmablauf sowie zu den Zugangsvoraussetzungen.

Bewerbungen für den Zyklus 2017–2019 sind ab 01. Januar 2017 möglich. Für Fragen steht die Programmkoordination gerne unter folgender E-Mail-Adresse zur Verfügung: bw.mentoringbduede.

Bitte füllen Sie den Bewerbungsbogen für Mentor/innen bzw. Mentee aufgrund der besseren Lesbarkeit direkt am PC aus und senden Sie uns diesen gemeinsam mit der unterschriebenen, gescannten Einverständniserklärung Datenverarbeitung sowie der Einverständniserklärung für die Nutzung von Fotos und Texten per E-Mail zu.

Die Mentoring-Vereinbarung wird erst dann ausgefüllt, wenn geeignete Paare gebildet wurden.

 

 

Der Mentoring-Gedanke

Aller Anfang ist schwer – so auch der Start in die eigene Selbstständigkeit. Um vermeidbaren Fehlern bei der Abwicklung erster Aufträge, bei Kundenkontakten, in der Preisgestaltung und ähnlichem wirkungsvoll zu begegnen, werden Existenzgründer/innen über zwei Jahre hinweg von erfahrenen Übersetzer/innen und Dolmetscher/innen begleitet und unterstützt. Die „alten Hasen“ fungieren dabei als Ratgeber, die Wissen aus ihrem langjährigen Berufsalltag weitergeben; die gemeinsame Bearbeitung von Aufträgen ist möglich, aber nicht die Regel.

Bei der Gestaltung der Zusammenarbeit sind die Zweierteams aus Mentor/in und Mentee frei, d. h. von privaten Treffen über gemeinsame Besuche von Regionalgruppen-Stammtischen bis hin zum Austausch via E-Mail und Telefon ist alles möglich.

Die Mentoren/innen
... sind Mitglied im BDÜ-Landesverband Baden-Württemberg und seit mindestens 5 Jahren freiberuflich als Dolmetscher/in oder Übersetzer/in tätig. Zudem sind sie gerne bereit, Wissen und Erfahrung aus der Selbständigkeit mit Anfänger/innen zu teilen und eigene Meinungen und Einschätzungen weiterzugeben.

Die Mentees
... sind ebenfalls Mitglied im BDÜ-Landesverband Baden-Württemberg und zum Zeitpunkt des Programmstarts seit mindestens 4 Monaten und maximal 3 Jahren freiberuflich tätig. Sie haben den Wunsch, Hilfe und Tipps für den Einstieg in die Selbständigkeit zu erhalten, sind kritikfähig und kontaktieren den Mentor aktiv bei Problemen und Fragen.

Die Rolle des Verbands
Der Verband bringt geeignete Tandems zusammen, unterstützt das Mentoring-Programm ideell und stellt ein eigenes Budget bereit, aus dem zwei gemeinsame Fortbildungen von Mentor/in und Mentee während der zweijährigen Laufzeit bezuschusst werden.

Zum Ablauf des Mentoring-Programms

Ein Beispiel für den Ablauf des Mentorings beschrieb die Mitgliederzeitschrift BW polyglott schon 2012.

Den Artikel können Sie hier im PDF-Format herunterladen.

Austausch über alle Kanäle – Kurzinterview mit einer Mentee

Um nach den ersten sechs Monaten ein Zwischenfeedback einzuholen, hat das Mentoring-Team eine Mentee zu ihren bisherigen Erfahrungen befragt. Hier die ersten Eindrücke:

Wie sind eure Kontakte in den ersten sechs Monaten verlaufen?

Meine Mentorin und ich haben uns bisher einmal zu zweit getroffen, um uns kennenzulernen und die Zusammenarbeit zu besprechen. Das war an der JMV leider nicht möglich gewesen.Seither haben wir mehrere Male telefoniert, bevorzugen aber beide den E-Mail-Kontakt, da dieser uns beiden erlaubt, je nach Kapazität zu kommunizieren.Des Weiteren sehen wir uns regelmäßig auf den Stammtischen unserer Regionalgruppe – die regionale Nähe ist hier ein großer Vorteil.

Wie sieht die konkrete Zusammenarbeit aus?

Wenn ich akut bei einem Auftrag Fragen habe, dann kann ich meine Mentorin immer per E-Mail um Rat fragen und bekomme spätestens nach ein paar Stunden eine Antwort mit ihrer Einschätzung/ihrem Rat etc.Zudem hat sie mir ausführlichst berichtet, wie sie selbst ihre Freiberuflichkeit begonnen hat, also wie ihre Ausgangssituation war, was ihr besonders wichtig war, welches ihre ersten Schritte waren. Sie hat mir viele praktische Tipps gegeben in Hinblick auf die ersten wichtigen Schritte, vor allem für die Kundenakquise. Schließlich hat sie mir noch dargelegt, wie und mit welchen Mitteln sie heute vornehmlich arbeitet.

Hast Du auch außerhalb Deines Teams Kontakt zu anderen Paarungen?

Ja, ich kenne eine Mentee noch aus Studienzeiten, und so hat es sich ergeben, dass ich auch regelmäßigen E-Mail-Kontakt mit ihrer Mentorin habe. Sie ist „Legal Translator“ und hat stets wunderbare Tipps für Vertragsübersetzungen, auf die ich mich gerade spezialisiere(n möchte...).Wir versuchen auch schon seit einiger Zeit ein Treffen zu dritt hinzubekommen, aber das ist wirklich eine Herausforderung, denn wir sind alle beruflich eingespannt, haben unterschiedlichste Wohnorte und Familie – das will unter einen Hut gebracht werden...Ich bin wirklich neugierig zu erfahren, wie die anderen Teams ihre Zusammenarbeit und die Treffen gestalten und dies neben dem Alltag hinbekommen. Ich persönlich finde die regelmäßigen, persönlichen Treffen absolut wichtig, ganz einfach weil sie die Beziehung stärken, aber sie sind, zumindest für mich, stets mit Aufwand und Stress verbunden.

Welche Zwischenbilanz ziehst Du nach dem ersten halben Jahr?

Für mich ist die Teilnahme an dem Mentoring-Programm absolut gewinnbringend. Durch die vielen und unterschiedlichsten Kontakte, die ich bisher knüpfen konnte, bin ich viel stärker in die Übersetzerbranche hineingewachsen und fühle mich selbst als ein Teil davon. Zuvor war ich in dieser Hinsicht eher „isoliert“. Der Kontakt zu meiner Mentorin und das Wissen, dass ich mit allen Fragen zu ihr kommen kann, stärkt mir den Rücken und macht mich selbstbewusster. Das führt wiederum dazu, dass ich gar nicht so viele Fragen stelle, sondern einfach selber mache. Aber auch jeder einzelne Ratschlag brachte mich weiter. Nicht, dass ich sie alle stets befolgt hätte, da muss man einfach selektieren, was für einen persönlich passt, aber sie bringen einem immer neue Anregungen und Impulse. Vielen Dank an meine Mentorin und das Mentoring-Team!

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