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Informationen zur Freiberuflichkeit


Die meisten Übersetzer/innen und Dolmetscher/innen sind freiberuflich tätig. In unserem Landesverband trifft dies sogar auf circa 87 Prozent der Mitglieder zu. Übersetzer und Dolmetscher gehören zu den sogenannten „Katalogberufen”, werden also im Einkommensteuergesetz explizit als freie Berufe genannt. Damit sind diese Tätigkeiten kein Gewerbe, auch wenn sie von einzelnen Finanzämtern gelegentlich fälschlicherweise so eingeordnet werden.

Steuern

Freiberuflich Tätige müssen keine Gewerbesteuer abführen, sind aber umsatzsteuerpflichtig – zumindest ab bestimmten Einkommensgrenzen, die rasch erreicht werden, wenn es sich bei der Tätigkeit nicht nur um einen kleinen Nebenerwerb handelt. Darüber hinaus dürfen Freiberufler anstelle einer kaufmännischen Buchführung eine einfachere Einnahmenüberschussrechnung (EÜR) führen.

Doch selbst bei den Katalogberufen sind die Grenzen zwischen gewerblicher und freiberuflicher Tätigkeit fließend, weshalb es wichtig ist, sich darüber zu informieren, wo diese verlaufen. Übt ein Freiberufler auch gewerbliche Tätigkeiten aus, kann dies dazu führen, dass der Rest der freiberuflichen Unternehmung von der gewerblichen Tätigkeit sozusagen „infiziert” wird und damit sämtliche Einnahmen der Gewerbesteuer unterliegen.

Ausführliche Informationen zum Thema Steuern finden sich im „Steuerleitfaden für Dolmetscher und Übersetzer”, einer Publikation des BDÜ-Fachverlags.

Selbständigkeit

Damit seine freiberuflich tätigen Mitglieder nicht nur die ersten Hürden des Einstiegs in die Selbständigkeit erfolgreich meistern, sondern auch Unterstützung darin erhalten, ihrer selbständigen Tätigkeit zu dauerhaftem Erfolg zu verhelfen, hat der BDÜ sein Angebot in den letzten Jahren kontinuierlich weiter ausgebaut.

  • Unser Mentoring-Programm hilft Neulingen beim Start.
  • Die studentische Mitgliedschaft ermöglicht es, frühzeitig berufliche Netzwerke zu knüpfen und an Fortbildungen des BDÜ teilzunehmen.
  • Das umfangreiche Seminarangebot deckt nicht nur fachliche, sondern auch viele unternehmerische Themen ab.
  • Der BDÜ-Fachverlag bietet viele Publikationen zur Berufspraxis, z.B. den beliebten Titel „Erfolgreich selbständig als Dolmetscher und Übersetzer”.
  • Kolleginnen und Kollegen stehen einander mit Rat und Tat zur Seite, z.B. bei den Regionalgruppentreffen oder virtuell im BDÜ-internen Forum MeinBDÜ.
  • Spezielle BDÜ-Gruppentarife zur Absicherung persönlicher und beruflicher Risiken (z.B. Krankenversicherung und Berufsunfähigkeitsversicherung, sowie Vermögensschadenhaftpflichtversicherung) machen diesen Schutz erschwinglich.
  • Für Mitglieder erstellt der BDÜ als fachkundige Stelle auch Stellungnahmen zur Beantragung von Zuschüssen zur Existenzgründung.

 

 

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