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Berufsinformationsmesse am Friedrich-Schiller-Gymnasium Marbach

Vom Archäologen bis zum Wirtschaftsingenieur, vom Oberarzt für Neurochirurgie bis zur Kulturmanagerin, vom Geschäftsführer bis zur Übersetzerin – bei der Berufsinformationsmesse des Friedrich-Schiller-Gymnasium Marbach (FSG) am 28. Februar 2018 hatten rund 230 Teilnehmer Gelegenheit, mit über 50 Referenten ins Gespräch zu kommen.

Zum zweiten Mal war unsere Kollegin Birgit Bruder als Übersetzerin mit den Fachgebieten Wirtschaft, Recht und IT bei dieser Berufsinformationsmesse vertreten. Während vor zwei Jahren auch Grazyna Taler als Dolmetscherin für Polnisch und Russisch anwesend war, komplettierte dieses Jahr Sonja Schuberth-Kreutzer als Übersetzerin für Technik den Infotisch. Somit konnten sich die beiden Kolleginnen gut ergänzen und einen größeren Teil unseres Berufsspektrums abdecken.

Es erwies sich als vorteilhaft, dass die Kolleginnen zu zweit auftraten, denn trotz des aktuellen Hypes um kostenlose Maschinenübersetzungen erlebten sie tatsächlich eine recht große Nachfrage nach Informationen zu den Berufsbildern „Dolmetscher“ und „Übersetzer“ sowie verwandten Berufen.

An ihren Stand kamen rund 20 Interessenten aus der 9.-12. Klasse, teilweise auch in Begleitung ihrer Eltern. Sie informierten sich erstaunlich detailliert über die Ausbildung, den Berufsalltag der Übersetzer und Dolmetscher sowie die Berufsaussichten, nicht zuletzt vor dem Hintergrund der Möglichkeiten maschineller Übersetzung. Dazu kamen Anfragen nach BOGY[1]-Praktikumsplätzen für die 10. Klasse. Da am FSG auch Chinesisch, Spanisch und Italienisch unterrichtet wird, besitzen viele Schüler und Schülerinnen bereits jetzt beeindruckende Startvoraussetzungen.

Sonja Schuberth-Kreutzer hatte ein Exemplar der Bedienungsanleitung dabei, die sie aktuell übersetzt. Ihren Laptop hatte sie ebenfalls mitgebracht, um bei Bedarf die Arbeit mit einem CAT-Tool zu demonstrieren. Birgit Bruder hatte wenige Stunden zuvor in einem BDÜ-Webinar ihre Akquise-Strategie auf den aktuellen Stand gebracht und konnte einer Gesprächspartnerin versichern, dass Aufträge nicht reine Glückssache sind.

Da beide Kolleginnen langjährige BDÜ-Mitglieder sind, konnten sie auf den größten deutschen Berufsverband der Dolmetscher und Übersetzer als Qualitätssiegel hinweisen. Die professionelle BDÜ-Internetseite und die neue Broschüre zum Berufsbild stießen auf großes Interesse. Eltern, die sich aus beruflichem Interesse erkundigten, wie man an einen geeigneten Übersetzer käme, wurden auf die Online-Datenbank des BDÜ hingewiesen. Auch die Fachzeitschrift MDÜ wurde gerne mitgenommen.

Das FSG veranstaltet diese Berufsinformationsmesse im Zweijahresrhythmus in Zusammenarbeit mit dem Rotary Club Ludwigsburg Alt-Württemberg, Backnang-Marbach und dem Rotaract-Club sowie mit Unterstützung der Agentur für Arbeit, regionaler Unternehmen und der Mithilfe vieler Eltern. Nach einem halbstündigen Impulsvortrag stehen Personen aus verschiedensten Berufsfeldern in der Aula für kurze Gespräche zur Verfügung. Die speziellen Interessen der Schüler werden mit der Anmeldung abgefragt und daraufhin noch gezielt Vertreter fehlender Berufsgruppen gesucht. Zur Vorbereitung hängen Steckbriefe der Referenten aus, so dass die Schüler und Schülerinnen sich konkret auf ihre Gesprächspartner vorbereiten können.

[1] Prozess der Berufs- und Studienorientierung an den allgemeinbildenden Gymnasien in Baden-Württemberg 


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BW

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